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24.10.2016

Veröffentlichung: Another Christmas Carol

Diese Woche bin ich mit Delfinium Prints auf der AniMaCo in Berlin und will noch mal fix ein Heft rausbringen, damit ihr was für die Weihnachtszeit shoppen könnt.


Und zwar gibt´s einfach meinen 2013er Weihnachtscomic "Another Christmas Carol" erstmals in gedruckter Form.

Könnt ihr euch ja mal holen. Es wird aber nicht viele Exemplare geben.

14.06.2016

Mangaka-Tipp #123

Mangaka-Tipp #123:

Wenn's knüppelheiß is, dann zieht doch einfach eure Hosen aus!
Ihr habt schöne Beine, zeigt sie der Welt!

31.05.2016

Def-Comic: Gute Nacht, Punpun!

Als ich mal auf der Dokomi in Düsseldorf versucht hab, am Tokyopop-Stand Leuten das damals frisch erschiene Gute Nacht, Punpun aufzuschwatzen ...


15.05.2016

Aus dem Archiv: Comic-Reviews zu "Jenseits" und "Monsieur Jean"

Vor fünf Jahren schireb ich diese beiden francobelgique Comic-Kurzreviews zu Reprodukt-Büchern:


"Jenseits": Sehr, sehr schönes Teil! Süß, eklig, pervers-bizarr-schön. Allein das Intro is besser als die meisten Comic-Epen, die ich kenne.
"Monsieur Jean": Viel langweiliger hätten Comic-Autobiographien kaum noch werden können. Der Jean schafft´s trotzdem, mich volle Kanne wegzuschläfern!

06.05.2016

Interview für Skizzenblog Dreimalalles

Heeey, es gibt auf dem Skizzenblog dreimalalles ein sehr ausführliches, aber vielleicht für einige von euch ganz interessantes Interview mit mir zum Thema Skizzen, Vorarbeit zum Comic, dem ganzen Entstehungsprozess usw: http://www.dreimalalles.info/news/skizzenbuch-15-david-f%C3%BCleki

Dafür hab ich auch allerhand exklusives Schubladenmaterial und Insider-Gelöt ausgepackt. Inklusive Skizzen und Vorzeichnungen von leider unrealisierten TOKYOPOP-Projekten und Bildern von meinem Arbeitsplatz.
An dem Text hängt sogar noch ein weiterführender Link dran, der auf ganz viel Material weiterleitet, dass ich in Japan gemalt und gezeichnet hab.

Also ´ne Menge Stoff.
Viel Spaß damit!




07.12.2015

German Comic Con 2015 in Dortmund - Feedback

Hier 'ne finale Auswertung zur German Comic Con, die jetz' am Wochenende erstmals n Dortmund stattfand.
Da ich nicht viele der üblichen Verdächtigen unter den Ausstellern und Künstlern gesehen hab, kann ich mir vorstellen, dass es einige vielleicht interessiert, ob sich ein Besuch nächstes Jahr lohnt.

Erst mal sei ganz klar gesagt, dass der Convention-Titel irreführend ist. Man hätte es auch die German Flammkuchen Con nennen können. Denn auch Flammkuchen war krass unterrepräsentiert. Es war eher die Star Wars und LEGO-Con.
Für Comics und das Drumrum haben sich nicht so viele interessiert. Filme, Serien und vor allem Merchandising waren der heiße Shit.
Mit Delfinium Prints sind wir daher auch biss´l auf den Mund gefallen, da wir einen ganz klaren Comic-Schwerpunkt im Angebot hatten.

Nun will ich aber dafür auch weder Con, noch Besuchern ´nen Schwarzen Peter zuschieben. Das sind Erfahrungswerte, aus denen man die richtigen Schlüsse ziehen muss.
Ein wichtiger Schluss ist, dass die Con eher was Jahrmarkt-artiges hat (und das ist absolut okay so). Man will da schnelle, einfach zugängliche Unterhaltung. Comics sind jedoch eher schwer zugänglich, man muss sich ´ne Weile damit beschäftigen und ihre Erscheinung ist im Kontext solch einer bunten Veranstaltung viel zu subtil. Flankiert von ´nem DeLorean mit dem ausgestopften Christopher Lloyd und dem Bluthund aus Game of Thrones wirkt so ein Buch halt mickrig.
Als Zeichner kann man daher ´nen Weg des einfacheren Zugangs einschlagen und den Kunden mit Cartoons, Postern und anderem plakativen Merch entgegen kommen. Oder man macht ´ne pfiffige Aktion wie z.B. Live-Porträtzeichnerei ("Du als Zombie", "Du als Pokémon", "Du als Southpaw", "Du als Yu-Gi-Oh" ...).

Man kann da also als Zeichner oder Verlag ruhig nächstes Jahr hingehen, sollte sich aber ordentlich drauf vorbereiten und sich drauf gefasst machen, dass man auch ´ne kleine Show bieten sollte. 'Ne Handvoll Comics kann man sich ja ins Handgepäck packen, aber Schwerpunkt sollte auf der einfacher zugänglichen Ware liegen. Mein mit Abstand meist verkaufter Artikel war das Weitermalbuch, weil das jeder Kunde sofort gerafft hat.

Sonst hab ich von der Con und dem Programm nich viel mitbekommen. Die Merch-Händler machten aber ´nen guten Eindruck, ham faire Preise für ihr Zeug verlangt und hatten - grad im Verhältnis zu den Manga-Cons - ein angenehm anderes Sortiment als man´s gewohnt ist. Lag auch dran, dass einige Händler aus dem Ausland angereist sind. Da hat man echt immer noch den besseren Jieper dafür, was eine Nerd-Kultur ausmacht.
Es gab sogar Captain Planet-Actionfiguren und den fetten Jungen aus Hook, der sich zu ´ner Kugel machen kann.

Großer Abfucker war die Orga und das Messepersonal. Unfreundlich, unkooperativ, unnötig rotzig und von oben herab.
Es gab Ausnahmen, die uns wie echte Menschen und nicht irgendwelche verwachsenen Affen behandelt haben. Das waren allesamt junge Herren, die aussahen, als seien sie selber biss´l nerdiger unterwegs und von der Con selbst eingesetzt wurden. Mit denen konnte man auch mal normal reden und was auf die coole Art klären.
Je offizieller jemand wirkte, desto grantiger war er/sie auch. So Hexe Babayaga-Style. Das kriegste wirklich nur in Deutschland geboten. Und England.

Und man kann im Windschatten des Signal Iduna Parks parken. Wenn nich grad der BVB spielt.

31.10.2015

It's the Great Pumpkin, Def & Kuh!

Noch ein letztes Mal ein happyes Halloween für heute.
Und ausnahmsweise mal eine neue Folge Studieren mit Rind​, weil da die Halloween-Folgen immer ´ne schöne Tradition hatten.




Falls jemand die große Anspielung, die hier durch die sechs Panels spukt, nicht versteht: Der Strip bezieht sich auf "It's the Great Pumpkin, Charlie Brown!"
Das is ´n uraltes Peanuts-Holiday-Special, das wiederum so ziemlich meine erste Berührung mit Halloween gewesen sein dürfte. Als ganz kleines Mädel war ich noch zu dumm für die Feinsinnigkeit der Peanuts, aber die Idee mit dem Riesenkürbis is irgendwie hängen geblieben. Der Gag is ja, dass es den nicht gibt, egal, wie sehr es sich Linus wünscht, was ich immer unfair fand. Normalerweise kommt ja dann immer noch Disney-Deus-ex-Machina-mäßig ´n Zaubergelöt um die Ecke und macht das dann einfach so, dass das für die Figuren passt. Hier nich. Keine Magie, nur das Leben an sich.
Als Erwachsener hab ich dann kapiert, dass die Geschichte eine Parabell oder irgendso ein Deutschunterrichts-Ding is.
Der Pumpkin-Santa Claus, der der Riesenkürbis prinzipiell ist, funktioniert analog zu Gott. Deeper Shit, mit dem Linus uns da konfrontierte. Aber so warnse halt, die Peanuts. Und deswegen hoffe ich auch, dass der anstehende CGI-Peanuts-Film kein Slapstick-Schmarn à la Minions und Ice Age wird, sondern weiterhin angenehm schwierig zu verdauen bleibt. So wie Zwiebel.

Und schaut auch mal auf AnimeY rein. Da ziert heute mein Boston Bleack Bones den Header: http://www.animey.info/

15.10.2015

Mit Farbtusche durch den Inktober - Impressionen vom Arbeitsplatz

Bevor ich mich ausschließlich auf die Manufaktur von ‪#‎Kastanienmännchen‬ spezialisiert habe, flossen noch mal ein paar Arbeitstage in ein neues Comic-Konzept.

Komplett in Farbe und bei der Gelegenheit hab ich gleich mal die Idee des aktuell laufenden ‪#‎Inktober‬ frei interpretiert und alles mit Farbtusche coloriert, was für mich halt Neugebiet war und nun fast nich mehr ist. Fast.

Hier zwei Bilder dazu. Ich seh da so klein und zierlich aus. Wie ein kleines Rehkitz. Aber unter dem alten, ausgewaschenen Pullover steckt natürlich ein kräftiger, dicker Hirsch!!



Der Comic, der hier entsteht, wird übrigens so ´n subversives Fantasy-Ding, das ich innerhalb kürzester Zeit auf mindestens 50 Seiten Umfang pushen will. Das werden mehrere Kurzgeschichten mit drollogen Figürchen, wo aber ... naaah, später mal mehr.

Aber Hauptaugenmerk liegt dieser Tage selbstverständlich auf den Kastanienmännchen. Das wird DER neu Shit!